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Reso Tscheischwili – Die Himmelblauen Berge

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Aus dem Georgischen übersetzt
von Julia Dengg und Ekaterine Teti
Mit einem Nachwort von Ilia Gasviani
Deutsche Erstausgabe
160 Seiten
Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen
Gestaltung: Svetla Georgieva
1. Auflage, 1000 nummerierte Exemplare
November 2017
ISBN 978-3-9817789-2-2
Euro 22,-

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Beschreibung

Schrifsteller Sosso liefert die dritte Fassung seines Manuskripts ab. Doch im absurden System des Verlages haben alle alles andere tun, als sich um Bücher zu kümmern. Die Mitarbeiter verbringen ihre Zeit mit Spielen und sinnloser Geschäftigkeit, Sossos Manuskript geht in den zahllosen Abteilungen des Betriebs verloren und wird schließlich aus verschiedenen Fassungen wieder zusammengekittet, während sich an den Wänden des hermetisch geschlossenen Gebäudes besorgniserregende Risse abzeichnen und unterirdische Beben zu spüren sind …

Das 1980, etliche Jahre vor Glasnost und Perestroika erschienene Werk des Georgiers Reso Tscheischwili ist eine übermütige Karikatur auf das sowjetische System in seiner Endphase und nimmt dessen Zusammenbruch hellsichtig vorweg. Das Buch erzählt aber auch von den Menschen in diesem System und von einer utopischen Hoffnung. Es ist nicht zuletzt ein Text voller Komik und Witz über die Möglichkeiten und das Scheitern von Sprache und Literatur.
Tscheischwilis Werk ist in seiner Heimat ein Klassiker. Durch die Kunst der Übersetzerinnen Julia Dengg und Ekaterine Teti ist es nun erstmals auf Deutsch zugänglich.

Reso Tscheischwili (1933-2015), geboren und aufgewachsen in der westgeorgischen Stadt Kutaissi, nahm nach einem Philologiestudium in Tbilissi seine langjährige Tätigkeit im Drehbuchkollegiums des Studios „Georgischer Film“ auf. Er war künstlerischer Leiter und Direktor des Akademietheaters in Kutaissi, Chefredakteur der Zeitschrift „Die Morgendämmerung“ und veröffentlichte daneben weitere Erzählungen und Romane.

Auf der Grundlage seines Buches verfasste Tscheischwili das Skript zum Film „Die Himmelblauen Berge oder Eine unglaubwürdige Geschichte“ (1983), der beim Festival in Cannes 2014 in der Reihe mit Klassikern des Weltkinos gezeigt wurde.