"I'd be a damn' fool if I didn't!"
Dylan Thomas

Kurze Prosa, Lyrik, Essay, Reportage, Übersetzungen in zweisprachigen Ausgaben.
Bücher, die ich für notwendig halte.
So gestaltet, wie sie in meinen Augen aussehen sollten.
Für die, die sich davon berühren lassen wollen.
Ab sofort und so weit die Füße tragen.
Ich wäre ein verdammter Narr, wenn ich's nicht täte!

Herzlich
Ihr Stefan Monhardt

Besuchen Sie uns am Stand 171 auf der

BUCHBERLIN

am 25./26. November
im Estrel
Sonnenallee 225
12057 Berlin- Neukölln
www.buchmesse-berlin.com

In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal beim

BuchQuartier

9./10. Dezember 2017
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1
1070 Wien

Am Sonntag, 10. Dezember, 11:25
Buchvorstellung „Die Himmelblauen Berge“
von Reso Tscheischwili
mit den Übersetzerinnen Julia Dengg und Ekaterine Teti
www.buchquartier.com

Reso Tscheischwili – Die Himmelblauen Berge
Aus dem Georgischen übersetzt
von Julia Dengg und Ekaterine Teti
Mit einem Nachwort von Ilia Gasviani
Deutsche Erstausgabe
160 Seiten
Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen
Gestaltung: Svetla Georgieva
1. Auflage, 1000 nummerierte Exemplare
November 2017
ISBN 978-3-9817789-2-2
Euro 22,-

Ab sofort erhätlich

Reso Tscheischwili – Die Himmelblauen Berge

Schriftsteller Sosso liefert die dritte Fassung seines Manuskripts ab. Doch im absurden System des Verlages haben alle anderes zu tun, als sich um Bücher zu kümmern. Die Mitarbeiter verbringen ihre Zeit mit Spielen und sinnloser Geschäftigkeit, Sossos Manuskript geht in den zahllosen Abteilungen des Betriebs verloren und wird schließlich aus verschiedenen Fassungen wieder zusammengekittet, während sich an den Wänden des hermetisch geschlossenen Gebäudes besorgniserregende Risse abzeichnen und unterirdische Beben zu spüren sind …

Das 1980, etliche Jahre vor Glasnost und Perestroika erschienene Werk des Georgiers Reso Tscheischwili ist eine übermütige Karikatur auf das sowjetische System in seiner Endphase und nimmt dessen Zusammenbruch hellsichtig vorweg. Das Buch erzählt aber auch von den Menschen in diesem System und von einer utopischen Hoffnung. Es ist nicht zuletzt ein Text voller Komik und Witz über die Möglichkeiten und das Scheitern von Sprache und Literatur.

Tscheischwilis Werk ist in seiner Heimat ein Klassiker. Durch die Kunst der Übersetzerinnen Julia Dengg und Ekaterine Teti ist es nun erstmals auf Deutsch zugänglich.

TscheischwiliReso Tscheischwili (1933-2015), geboren und aufgewachsen in der westgeorgischen Stadt Kutaissi, nahm nach einem Philologiestudium in Tbilissi seine langjährige Tätigkeit im Drehbuchkollegium des Studios „Georgischer Film“ auf. Er war künstlerischer Leiter und Direktor des Akademietheaters in Kutaissi, Chefredakteur der Zeitschrift „Die Morgendämmerung“ und veröffentlichte daneben weitere Erzählungen und Romane.

Auf der Grundlage seines Buches verfasste Tscheischwili das Skript zum Film „Die Himmelblauen Berge oder Eine unglaubwürdige Geschichte“ (1983), der beim Festival in Cannes 2014 in der Reihe mit Klassikern des Weltkinos gezeigt wurde.

Bernhard C. Striebel – Im Licht - Im Bild

Herausgegeben vom
Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V.
68 Seiten, 48 vierfarbige Abbildungen
Begleittexte deutsch/englisch
Hardcover, Fadenheftung
1. Auflage, 150 Exemplare
nummeriert und vom Künstler signiert
November 2016
ISBN 978-3-9817789-1-5
Euro 24,-

Ab sofort erhältlich

Durch seine faszinierenden Lichtinstallationen verwandelt der Berliner Künstler Bernhard C. Striebel „vorgegebene Räume in besondere Wahrnehmungs- und Gedankenräume, in ästhetische Erlebnis- und Reflexionsräume“ (aus dem Vorwort von Wilfried Darlath). Der Band stellt Arbeiten von ihm aus den Jahren 1982-2016  vor und wird ergänzt durch eine Vita sowie ein umfassendes Verzeichnis der Einzel- und Gruppenausstellungen.

Bernhard C. Striebel, 1953 geboren, studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg; seit 1983 lebt er in Berlin. Einzelausstellungen seiner Arbeiten waren u. a. in Berlin, Karlsruhe, Mannheim, Turin, Wien zu sehen, er erhielt ein Graduiertenstipendium des DAAD, das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium, ein Arbeitsstipendium des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, und eine Förderung der Stiftung Kunstfonds, Bonn.

www.bernhardstriebel.de

Bernhardt C. Striebel
Bernhardt C. Striebel

Marcus Hammerschmitt - Waschaktive Substanzen

80 Seiten 
Englische Broschur, Fadenheftung
333 nummerierte Exemplare
Januar 2016
ISBN 978-3-9817789-0-8
Euro 18,-

Aktiv

Waschaktive Substanzen. Nachtaktive Jäger. Wähl das richtige Öl. Denk nicht an schmutzige Jagden. Man wäscht und wäscht. Man jagt und wäscht. Erst wird ein Reh gejagt. Dann wird es gewaschen. Dazwischen, mit vielen Öffnungen: ein Schrank wie eine Vermittlung, die Aktivität. Entweder Jagd oder Wäsche, dazwischen »Nichts«, ein Präteritum von Statur, das Zwischengesicht, wie der Engländer sagt. Die Aktivität. Sie geht vom kleinen Zeh bis ins Hirn. Sie nimmt den Weg über die chinesische Mauer. Dann die Seidenstraße hinauf. Vorbei an Bosporus, Ikarus, Hexenschuss. An den Klippen vorbei und den Untiefen. Bis zur Zentrale, und von dort zurück ums Kap der guten Stuten, Madagaskar, Alagaskar, Algiers und Tangers. Und erst in der ersten Sekunde, wenn all das schon am Gehen war, beim Heben des Fußes zum Ausfallschritt, erscheint die Entscheidung: Jagd. Oder Wäsche. Dazwischen ist »Nichts«. Und ich bin da. Konkret bekannt mit Waschaktiven, Nachtaktiven und der Aktivität selbst. Ich bin der Treiber. Der Wald ist voller Zeichen. Ich lese sie und stelle fest: Ich bin ja gut dabei.

Marco HammerschidtMarcus Hammerschmitt, 1967 in Saarbrücken geboren, hat Philosophie und Germanistik studiert. Heute lebt er als Schriftsteller, Journalist und Fotograf in Tübingen. Neben waschaktiven Substanzen produziert er Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte. Zuletzt erschien von ihm der Roman H-Null, ein Deutschlandmärchen (Verlag Das Beben, Berlin). Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Würth-Literaturpreis, dem Essaypreis der Büchergilde Gutenberg sowie dem Deutschen Science-Fiction-Preis und dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Seit 1994 bewohnt Marcus Hammerschmitt das Internet: http://marcus-hammerschmitt.de