Beschreibung
Mama ist weg, und plötzlich ist aus dem Leben des kleinen Amir verschwunden, was er für sicher hielt. Während seine Familie gegen ihre gesellschaftliche Ächtung kämpft, zieht er sich immer mehr in seine Fantasiewelt zurück.
Eine Kindheits- und Familiengeschichte in einer tief religiös geprägten Stadt im Iran der 1950er-Jahre vor dem Hintergrund des Schahregimes.
Mir-Hamid Omrani, 1954 in Rey bei Teheran geboren, arbeitete im Iran als Journalist. Nach dreijähriger politischer Haft konnte er 1984 nach Ost-Berlin fliehen. Aus dem Exil war er weiter für eine iranische Zeitung tätig, übersetzte Autoren wie Wolfgang Borchert und Friedrich Dürrenmatt. Nach der Wende studierte er in Berlin Architektur. In Deutschland sind von ihm bislang Erzählungen in Zeitschriften erschienen.





